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Im
Mittelpunkt der jüngsten CD Aufnahme steht Wolfgang
Amadeus Mozarts letztes Kammermusikwerk, das Adagio und Rondo
für Glasharmonika, Flöte, Oboe, Bratsche und Cello (KV 617).
Auf
der CD werden erstmals zwei Fassungen des KV 617 gegenübergestellt:
Die
Originalfassung für Glasharmonika, Flöte, Oboe, Bratsche und
Cello und die für Glasharmonika und Streichquartett, eine
gängige Aufführungspraxis zu Mozarts Zeit.
Ganz
bewusst beginnt diese CD nicht mit den verspielten und
opulenten Melodien Mozarts. Statt dessen erklingt zu Beginn die
auf Reduktion ausgerichtete Komposition von Arvo Pärt
"Pari Intervallo" in einer vom Komponisten autorisierten
Bearbeitung. Es folgt ein ebenso schlichtes wie klanglich
komplexes Werk von Hildegard von Bingen: O Virtus
Sapientes- die Kraft der Weisheit.
Weitere Kompositionen und Bearbeitungen stammen aus dem
Kajoni Codex (17. Jhdt), von Joseph Haydn, Edward Grieg, Eric
Satie und Gerald Schönfeldinger.
Darüber
hinaus ist auf
dieser CD der "konservierte
Klang" des 18. Jhdt. zu hören:
Christa
Schönfeldinger spielt auf der Glasharmonika des Germanischen
Nationalmuseums in Nürnberger (um 1820) die "Nürnberger
Skizzen". Mozarts ländlerischen Tanz musizieren
die Schönfeidngers auf ihrem historischen Gläserspiel
("Musical Glasses) um 1840.
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