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floating glass
Die
neue Konzertdramaturgie des Wiener Glasharmonika Duos, die den Anforderungen einer
zeitgemäßen Bühnenpräsentation Rechnung trägt, ohne dabei
dem vordergründigen,
spekulativen Einsatz des Effektes das Wort zu reden. Der
Einsatz von Licht und Videodramaturgie dient einzig und alleine dazu, das
Charisma
der Glasinstrumente so sensibel wie suggestiv über das
Publikum zu streuen. Der Zuhörer kann sich quasi in das Innere der
Instrumente
begeben, er
hört beim Sehen, er sieht beim Hören.
Mit
dem Schriftsteller und Filmkünstler Peter Wagner hat das
Wiener Glasharmonika Duo einen kongenialen Partner für die
beabsichtigte Verdichtung ihres Konzertprogramms auf der Bühne gefunden.
Ohne das sensible musikalische Konstrukt mit überbordender
Visualisierung niederzudonnern, schafft es der kalkulierte Einsatz von Farben
und
Licht, die Freiräume des Hörens auf eine weitere suggestive
Ebene zu stellen und den Klang zu einem gesamtheitlichen Erlebnis zu führen.
Die Verführung gelingt umso mehr, als sie dem Zuseher keine
Aufdringlichkeiten zumutet, sondern Vertiefungen.
Mit
"floating glass" präsentiert das Wiener
Glasharmonika Duo eine sehr attraktive Variante ihres Konzertauftrittes, von dem sich
junges
und älteres Publikum in gleicher Weise angetan zeigt.
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