Reine Gegenwart
Die
neue Klangästhetik
Zahlreiche
Auftritte bei anspruchsvollen kulturellen Ereignissen haben
dem Wiener Glasharmonika Duo seit 1993 durch die Kombination
von künstlerischer Qualität und Innovation eine markante
Position in der Kulturszene geschaffen.
Mit
dem Programm
"reine gegenwart", welches anlässlich des 10-jährigen
Bühnenjubiläums auch auf CD erschien unternahmen die beiden
Künstler Christa und Gerald Schönfeldinger eine
Neupositionierung.
Als
Erreichen neuer Klanginseln feiern Komponisten wie Thomas
Daniel Schlee, Christian Mühlbacher, Peter Ablinger, Richard
Graf und W.R. Kubizek ihre Begegnung mit dem Wiener
Glasharmonika Duo. Ihre Werke, erweitert um Kompositionen von
Gerald Schönfeldinger, lassen ein kristallines Klangbild
einzigartiger Kombinatorik entstehen.
Ob
die betörende Schlichtheit der "Tränen des
Leoparden", der lockende, sirenenhafte Gesang der "Aglaopheme",
sehnsüchtige Resonanzen aus dem fernen Arkadien oder hörbar
gemachte Gedankenbewegungen der Schachpartie Kasparow-Deep
Blue, Philadelphia 1996 - der besondere Klang von
Glasharmonika und Verrophon erinnern an Qualitäten des
Lichtes und suggerieren - mehr noch - provozieren einen Blick
auf die Metaphysik des Hörens.
"Die
holographische Klangwelt der Glasinstrumente gehört zu den
aufregendsten Entdeckungen meiner kompositorischen Tätigkeit."
August
von Wellesch
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